Stellungnahme des LANUV zur Vorgehensweise zum Riss des Ponys in Kirchhellen

27.10.2020 Schermbeck. Pressemitteilung von Wilhelm Deitermann: Der aktuelle Stand und die Vorgehensweise stellt sich wie folgt dar:

In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2020 wurde der Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV telefonisch der Verdacht auf einen Tierriss auf einer Weide bei Bottrop-Kirchhellen gemeldet. Der zuständige Luchs- und Wolfberater dokumentierte am Morgen des 26. Oktober 2020 ein vermutlich gerissenes Pony auf der gemeldeten Weide. Der Wolfsberater hat eine Genprobe entnommen. Die Probe befindet sich auf dem Weg zum Senckenberg Forschungsinstitut
in Gelnhausen um über die DNA-Spuren feststellen zu lassen, welches Tier an diesem Vorfall beteiligt war.
Alleine die Aufbereitung der Genprobe nimmt mindestens zehn Werktage in Anspruch. Hinzu kommen Postwege und möglicherweise eingeschränkte Kapazitäten des untersuchenden Labors. Das Ergebnis wird daher erst in einigen Wochen vorliegen.
Für weitere Informationen zum Rissvorfall muss dieses Ergebnis abgewartet werden.

Weiterhin wurde das tote Pony zur Obduktion in das zuständigen Chemische und Veterinäruntersuchungsamt verbracht um weitere Erkenntnisse über die mögliche Todesursache festzustellen.