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Das Bossow Haus in der Ev. Stiftung Lühlerheim erhält eigene Hymne

11.1.2021 Weselerwald (geg). Große Freude herrscht derzeit bei den Bewohnern und den Mitarbeitern im Bossow Haus.

Denn Marco Launert, Musiker, Komponist und Inhaber der Rockschule in Hamminkeln, hatte den Wunsch für eine gemeinnützige Einrichtung eine Hymne zu komponieren und zu produzieren. Vorausgegangen waren drei CD Veröffentlichungen die sehr erfolgreich waren, darunter die Hymne „Wir Kinder von Helgoland“. Daraufhin erhielt er Anfragen nach Hymnen für die Region, woraufhin er sich entschloss einen Song an eine gemeinnützige Einrichtung zu spendieren. Er rief im Dezember zu Bewerbungen auf. Dabei ist das Engagement des Rockschul- und KuBa-Betreibers ehrenamtlich. Lediglich die Produktionskosten für Tonstudio und Sänger(in) fallen an und werden von der Volksbank-Filiale in Hamminkeln beigesteuert. Filialleiter Rolf Lindau war sofort angetan von der Idee und sagte den Betrag von 1000,- Euro umgehend zu.
Die Idee hinter dem Aufruf sei die Tatsache, dass in der Corona-Pandemie die Arbeit derjenigen Einrichtungen, die sich ohnehin mit Tatkraft und Herz für pflegebedürftige Mitmenschen einsetzen, noch um ein Vielfaches erschwert wird. Hier setzen sich die MitarbeiterInnen mit aller Kraft für die Menschen ein und riskieren dabei ihre eigene Gesundheit, heißt es in der Pressemitteilung des Musikers. Und: In der Öffentlichkeit sind diese leider selten präsent - die eigene Hymne soll dabei helfen, die Verbundenheit der Menschen in der Einrichtung zum Ausdruck zu bringen und noch zu verstärken sowie gleichzeitig durch eine Veröffentlichung auf die Einrichtung und die aufopferungsvolle Arbeit aufmerksam zu machen.
Unter den Bewerbungen habe sich diejenige des Lühlerheims, welches sich an Hamminkelns Grenze befindet, besonders hervorgehoben. Die Tatsache, dass bei der Frage, warum das Haus eine eigene Hymne verdient habe, alle MitarbeiterInnen miteinbezogen wurden, fiel bei dem Komponisten äußerst positiv ins Gewicht.
Da die evangelische Stiftung Lühlerheim im Grenzgebiet liegt, hat Einrichtungsleiterin Chantal Graaf nach Rücksprache mit ihrem Team sich einfach mal beworben. „Die Ideen sprudelten nur so“, berichtet sie. Denn Musik verbindet Menschen- auch oder besonders auch in der Zeit der Coronapandemie. Ganz viele musikalische (coronakonforme) Veranstaltungen im Innenhof erfreuten schon im ersten Lockdown immer wieder das Herz der Bewohner. (Wir berichteten). „Wir haben ganz oft die Menschen nach draußen gekarrt, bei uns ist niemand isoliert, hier wird Gemeinschaft groß geschrieben“, berichtet Chantal Graaf. Gerade in dieser schwierigen Zeit hat die Musik die notwendige Abwechslung gebracht. Dass das Haus jetzt eine eigene Hymne bekommt, empfindet das Team als eine besondere Wertschätzung ihres Einsatzes und freut sich riesig darüber und darauf.
Nun beginnt der kreative Prozess. Musik und Text werden erarbeitet und die Art der Instrumentierung gewählt. Im Tonstudio 'Carousel Productions' von Produzent Marc Sokal in Wuppertal nimmt Launert dann die Instrumente auf - Schlagzeug, Bass, Gitarren, Keyboards.
Anschließend wird ein(e) Sänger(in) den Titel einsingen.
Nach dem finalen Mix wird die Hymne dann feierlich an das Lühlerheim übergeben und über digitale Kanäle auf Plattformen wie Spotify, Amazon oder Apple Music veröffentlicht. Dies wird noch im ersten Quartal 2021 geschehen.

 

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